Mittwoch, 26. November 2014

Das Brot das Hoch hinaus will: Dinkel-Mischbrot mit Apfel aus dem runden Zaubermeister


Seit ich Brot backe (das sind so etwa 40 Jahre) bin ich immer wieder überrascht wie unterschiedlich die Resultate oft sind.
Da hast du ein erprobtes Lieblingsrezept und das eine Mal wird das Brot damit goed, das andere Mal gaat-wel und eine Woche später auf einmal: gigantisch! Und was war passiert zwischen geht-so und gigantisch? 

Ich gestehe: bei gaat-wel hatte ich mal wieder die Zeit nicht nicht beachtet und lief mir bei der Endgare den Teig aus dem Zaubertopf über die Küchentheke schon entgegen. Das wurde eine kleverige boel und hat kein Spaß mehr gemacht. Natürlich war der Teig dann beleidigt und das Brot war entsprechend nouja, suboptimal sag ich mal.

Ich hatte aber Martina's Facebook-Gruppe "Zauberhafte Leckereien mit Martina Ziehl" das Rezept von meinem Appelbrood versprochen.
Nein, kein "Apfelbrot" sowie es zu Advent gerne gebacken wird, sondern ganz einfach ein Dinkel-Weizenmischbrot mit eine Apfel drin gerieben. Das schmeckt grandios, sorgt für eine interessante saftige Konsistenz und ist einfach köstlich.

Und so startete ich nochmals ein Versuch. Diesmal passte ich gut auf die Zeit. Und ich machte noch etwas anders: ich gab in dem Teig ein Teelöffel aktive Backmalz hinzu. Backmalz benutze ich mal und mal nicht, das geht bei mir etwas nach Gusto und ob ich welches da habe.
Letzte Woche hatte ich mal wieder selber Backmalz hergestellt und irgendwie ist es besser wie je zuvor geworden, extrem malzig und kräftig. Und das hat sich bemerkbar gemacht!

Backmalz ist ein natürliches Backmittel, das du selber herstellen kannst. Es sorgt für mehr Triebkraft und eine luftige Struktur im Teig, außerdem wird die Kruste richtig toll: knusprig und luftig gleichzeitig. Willst du mehr darüber lesen? Dann kann ich dir die Website "Bäckerlatein" von Lutz Geißler ans Herz legen. Ja, das ist Der Brotbackkünstler und Blogger der auch den tollsten Brotblog ever schreibt: den Plötzblog! Ich liebe, liebe, liebe diesen Blog! Wenn du gerne Brot bäckst kommst du nicht drumrum!

Aber lass uns zuerst mal das Brot backen!

Montag, 24. November 2014

Hühnsersuppe ist für die Seele



Was geht an einem grauen, kalten Novembertag über kippensoep? Nichts!
Kippensoep ist der Inbegriff von Seelenfutter.
Aber dann natürlich nur die selbstgekochte, selbstgepfückte, selbstgerührte und geschnippelte Variante.
Alles andere kannst du getrost in die Tonne klopfen.

Wer noch nie eine richtig gute Hühnsersuppe ganz frisch gekocht hat, bekommt jetzt eine einfache und gute Anleitung.
Hier komt kippensoep van Joan: voor je zieltje en je maag!

Mittwoch, 19. November 2014

Oh Sugar, lalalala ... ohooo honey, honey! Erythrit-Stevia im Test.



Bist du ein Sugar-Junkie? Ich war einer, habe aber mein Zuckerbedarf erfolgreich reduzieren können. Und doch weiß ich das weniger noch besser wäre. 
Aber Zucker in Kaffee, oder in einem Kuchen ... das muss für mich einfach sein!

Ja, es gibt viel Zucker-Ersatz und ich habe auch schon viel probiert, und wieder bleiben lassen.
Stevia war so eine Phase: ich habe Stevia-Blätter gekauft und in mein Tee mitziehen lassen, ich habe das Pulver in mein Backwerk geschmuggelt und die Flüssigkeit in Desserts getröpfelt. 
Resultat? Mein Mülleinmer war in der Woche gut gefüllt. Es hat nicht nur nicht geschmeckt, es war einfach grässlich! Das Menschen sich so etwas freiwillig antun versteh ich nicht. 

Aber OK, der Gesundheitswahn siegte auch bei mir und ich probierte weiter: Sucralose war der nächste Renner. Eine kleine Pille in meine Kaffee und der wurde sehr süß. Nach eine Woche hatte ich mich dran gewohnt und so zog die Sucralose bei mir ein.

Bis ich las (HIER) das Sucralose doch Nebenwirkungen hat und gar nicht so unbedenklich sei.  Und so landete auch mein Sucralose Behälter in de vuilnis
Vuilnis ist echt ein tolles Wort, hatten wir glaube ich noch nicht! Müll eben.

Als ich vor kurzem dann die Facebookseite von No Sugar Sugar entdeckte, war ich vorsichtig interessiert und wollte gerne mal testen wie die Produkte so sind.
Die Stichworte "natürlich", "Energielieferant", "Glykämischer Index 0" fingen meine Aufmerksamkeit ein.


Bei den Produkten von No Sugar Sugar handelt es sich um Zuckeraustauschstoffe und keine Süßstoffe, wie sie auf der Homepage der Firma klargestellt wird. 

Der Unterschied? "Xylit, Erytrit und Maltit sind sgn. Zuckeralkohole die – anders als Süßstoffe – Energielieferanten sind." 
 Hmm, ich lasse das einfach mal so stehen weil ich mich sowieso nicht damit auskenne.

Gehen wir erstmal in die Küche und backen mit dem Erythrit-Stevia von No Sugar Sugar, dann kann ich später mehr dazu sagen.

Freitag, 14. November 2014

Drie in de pan = drei in der Pfanne. Ja was wohl??????



 Wenn ich heimwee kriege nach Holland, dann habe ich folgende erprobte Abhilfen:

1. mam opbellen - nein das heißt nicht meine mom anbellen, sonder anrufen!
2. een nederlandse krant kopen, oder in Not tut es auch die online-Version von de Volkskrant
3. iets Nederlands koken - mein Niederländischer (Kinder)gaumen bespaßen mit rijstebrij, pannekoeken, stampot oder wie hier: drie in de pan!

Von rijstebrij habe ich schon mal ein unwahrscheinlich lekker Rezept im Blog gepostet (das irgendwie gar nicht so gewürdigt wird) - HIER nochmal der Link. Pannekoeken kennst du auch schon von mir, in diesem Rezept  und ebenso den stampot den du HIER findest.

Fehlt nur noch drie in de pan - die kleine Holländische Hefepannkuchen -  und die sind Heute dran. Ups, reimt!
Drie in de pan kannst du zum Frühstück essen - extrem lekker! Oder zum Mittagsessen oder Kaffee oder Abends, oder Nachts wenn du nicht schlafen kannst. Schmeckt immer!


Sonntag, 9. November 2014

Sonntags-Süß: Kamut-Quark-Guglhupf mit Apfel und Cranberries


Zondag, Tag der Sonne! Und die strahlt auf dein Tisch wenn du noch schnell diesen Guglhupf backst! Ich liebe dieses Wort Guglhupf und habe nachgeschaut woher das Wort kommt: ein Gugel ist eine Kapuze, und weil die Form wie eine Kapuze ausschaut kommt daher den Namen. Anscheinend wird der nur im Süden so benutzt. Tja Ihr Nordlichter Ihr könnt einfach ganz langweilig Rodonkuchen sagen. Schmecken tut es aber so auch!

Mein hartje hüpft bei solche Wörter und ich liebe diesen Guglhupf! Wie alle geniale Rezepte entstand der einfach weil ich etwas süßes wollte, und ich niks im Haus hatte, außer: Kamutmehl, Quark, Äpfel und Cranberries. Und damit war der Kuchen schon gebonkt.
Lekker? Lekker!

Samstag, 8. November 2014

Mein dunkles geheimnis: Brot aus dem Zaubertopf.



Eigentlich ist es gar kein Geheimnis. Alle die den Zaubermeister schon kennen wissen wie Brot drin gebacken wird: im dunklen. Und so entsteht das beste Brot überhaupt: außen knusprig und kross, innen saftig mit eine tolle Krümme und ein unvergleichliches Aroma!

Dafür sorgt der sehr fein-porigen, grauen Ton der die Hitze von Außen nach Innen perfekt weiterleitet und die Feuchtigkeit im Teig zirkulieren lässt, statt sie nach außen zu verdampfen. So bleibt Brot aus dem Ton-Gefäß sehr saftig und gleichzeitig entwickelt sich eine wunderbare Kruste, wie in einem Steinbackofen!

Diese wunderbare Ergebnisse kannte ich schon von Pizza oder Brötchen die ich auf dem Zauberstein backe. Und deswegen kribbelte es in mir: ich wollte unbedingt für mein Brot den geschlossenen Stoneware Topf ausprobieren! Vor ein paar Tage schickte mir die Martina Ziehl dann den kleinen runden Zaubermeister ins Haus und natürlich habe ich ihn gleich auf die Probe gestellt und ein Schmorgericht darin gekocht (klick auf dem Wortlink, dann kommst du auf dem Blogpost darüber). Das war der voller Erfolg!

Vandaag konnte ich es kaum erwarten mein erstes Kamut-Brot im runden Zaubermeister zu backen. Hier ist das Ergebnis: geniet ervan schatjes!

Deine Niederländische Lektion:
Vandaag heißt: Heute!
geniet ervan schatjes: genieß es Schätzeleins

Donnerstag, 6. November 2014

Smullen aus dem Zaubertöpfchen: der runde Zaubermeister von The Pampered Chef



Vor einige Monate zog der Zauberstein von The Pampered Chef bei mir ein. Auf Anhieb war ich verliebt in diesem Tausendsassa aus Stoneware: Pizza, Flammkuchen, Brötchen, Brot, Bratlinge, Geröstetes Gemüse ... alles gelingt auf dem Backstein perfekt: außen knusprig, innen saftig und das schnell (das spart Energie).
Der Zauberstein macht aus meinem Backofen einen Steinofen!

Meine liebe Freundin Martina Ziehl, die den Pampered-Shop betreibt und sich mit den Produkten bestens auskennt, sagt: " Nachdem ich den Zaubermeister und Zauberstein gekauft hatte, lösten diese beiden Teile in meiner Küche eine kleine Küchenrevolution aus." Martina backt leidenschaftlich gerne Brot, war aber mit den Backergebnisse nicht immer zufrieden.

Seit sie ihr Brot im Zaubermeister oder auf dem Zauberstein backt, schmeckt das Brot jedes Mal großartig, und das obwohl sie die gleiche Rezepte wie vorher benutzt.

Das musste ich doch auch probieren! Und ja, was soll ich sagen: mit den Ergebnisse des Zaubersteins bin ich rundum zufrieden. HIER findest du das Rezept zum Pizza und HIER zum Kamut-Pizza auf dem Zauberstein.

Nun hat noch den Zaubermeister gefehlt für meine Brote und Schmortöpfe. Und juhuuu, vor 2 Tage traf auch der runde Zaubermeister bei mir ein!

So kam der Zaubermeister bei mir an: mit einem Dankeschön von Martina Ziehl und Kataloge

Der runde Zaubermeister ist ein kleiner Back-und Schmortopf mit einem Durchmesser von 23cm und fasst 1,5Lperfekt für den kleinen Haushalt. Weil wir zu dritt sind reicht er uns volkommen!

Natürlich wollte ich mein neuester Schatz gleich einweihen. Da passte es doch gut das wir Besuch bekamen und ich auf die schnelle improvisieren musste. Aus 2 Bio-Putenschnitzel, eine Zucchini, ein paar Möhren, ein Rest Tomatensauce und Sahne entstand in een oogwenk (das ist wirklich in null-komma-nix) ein herrliches Smulpotje, om je vingers bij af te likken!

Ich zeige das Bild nicht wobei meine Mit-Esser sich nicht nur die Finger, sondern auch den Teller noch abschleckten. Sonst denkt Ihr noch das es bei uns zugeht wie bei diese Familie unter dem Sofa, oder wie heißt es nochmal???
Wir beherrschen uns (schwer) und lassen Erna de vaat wassen, die macht das bestens!

Nein, ich halte keine Haushalterin. Erna ist unsere Spülmaschine.

Also kommt jetzt das Rezept für das Schmortöpfchen. Und Morgen backe ich gleich mein erstes Zaubermeister-Brot!

Oja, bevor ich es vergesse: HIER kannst du deine Stoneware Produkte Bestellen!


Dienstag, 4. November 2014

Kanutis: die kleine Kamut-Wundernudelchen








Liebst du Nudeln? Ich auch. Nur habe ich die lange Zeit gar nicht mehr gegessen, weil ich mir jedes Mal danach vorkam wie ein aufgeblasene Luftballon. Richtig prall. Und dann kam hinterher die Müdigkeit.

Zum Italienier gehen hat einfach kein Spaß mehr gemacht. Und Zuhause verzichtete ich komplett auf Nudeln und Pasta. Ja, auch Dinkelnudeln habe ich nicht mehr vertragen. Gut, es war dann schnell festgestellt: Weizenunverträglichkeit!

Naja, es gibt schlimmeres dachte ich und akzeptierte tapfer mein Schicksal. Dann eben keine Kohlenhydrate mehr essen. Ist ja sowieso gesünder!

Aber vor einige Monate lernte ich die lustige Kanutis kennen. Kanutis sind Khorasan(Kamut) Nudeln mit 20% Kartoffelanteil. Natürlich aus Vollkornmehl und biologische Anbau. Sie kochen innerhalb von 4 Minuten bissfest und schmecken wie die kleine Brüderchen von der Schupfnudel. Natürlich hat sie einen Schwaben erfunden! Klaus Müller, der Inhaber von der Firma Konaplus kam eines Tages auf die Idee und das war die Geburtsstunde der Kanutis!

Mittlerweile habe ich alle wunderbare Kamut-Produkte aus dem Hause Konaplus kennen und lieben gelernt, uns freue mich das immer noch Neues hinzukommt.

Und was ist mit der Verträglichkeit? Alles paletti! Ich esse die Kanutis pur, mit Butter, mit Sauce, mit Fleisch oder vegetarisch, überbacken oder mit Pesto und immer fühle ich mich hinterher angenehm gesättigt, nie voll oder gar aufgebläht!

Ein absoluter Glücksfall für alle die unter eine Weizenunverträglichkeit leiden und meinten auf Nudeln komplett verzichten zu müssen!

Hier ein einfaches Thermomix-Rezept für Kanutis mit Gemüse und Hähnchen-Schnetzel. Ein lekkeres kennen lernen wünsche ich euch!