Sonntag, 22. Juni 2014

Pizza wie vom Pizzabäcker: auf dem Zauberstein!




Endlich: ich habe ein neuer Backofen! Seit ich in München wohne kam ich mit einem Mimi-Backofen/Mikrowelle-Gerät  aus und sehnte mich nach einem echten!
Glücklicherweise gab der Alte vor einigen Wochen den Geist auf. Hoera!!! Jetzt war meine Chance gekommen. Wir suchten und fanden schließlich über den Kleinanzeigen ein nagelneuer und supergünstigen Einbaubackofen.

Aber das Beste kommt noch: wir Mädels haben den selber eingebaut! Mitten in der Affenhitze haben wir rumgesägt und gewerkelt und geschraubt bis das gute Ding wie eingemauert in dem Schrank saß. Stolz wie Bolle sind wir und höchst zufrieden mit dem Ergebnis.



























Damit war auch der perfekter Moment gekommen um mir einen Traum zu erfüllen: Stoneware von The Pampered Chef aus zu probieren. Der Zauberstein, den ich hier unter die Lupe nehme, macht aus einen normalen Backofen einen Steinbackofen!

Dieser Stein aus 100% Natur-Ton kann wie ein Backblech benutzt werden. Brot, Brötchen, Pizza, aber auch Grillwürstchen, Fleisch, Gemüse zum Rösten das wird alles auf dem Zauberstein schnell gar, außen knusprig und innen saftig. Was der Stein so besonders macht: man braucht ihn gar nicht vorheizen. Du kannst deine Pizza direkt auf dem Stein ausrollen und belegen und danach im vorgeheizten Backofen schieben.

Von The Pampered Chef gibt es noch viel mehr als die geniale Stoneware Produkte (wozu auch noch offene und geschlossene Backformen gehören). Bambus-und Glasprodukte, hochwertige Töpfe und Pfannen, Messer und raffinierte Schneidwerkzeuge sowie Back- und Küchenhelfer runden das gesammt-Angebot ab.

Ein guter Überblick von den Einsatzmöglichkeiten der Stoneware Produkten kriegst du über die YouTube-Filmchen von Martina Ziehl, die auch eine eigene Facebook-Gruppe zum austausch und beantworten von Fragen hat.

Aber nun auf zum Pizza-backen! Meine Tochter war nach einem Monat Sozial-Praktikum in einem Altersheim wieder Zuhause und das musste gefeiert werden. Mit selbstgebackene Pizza! Was für eine tolle Ausrede um nach Monaten Lowcarb mal wieder Highcarb zu essen. Und geschmeckt hat es uns!

 
ZAUBERSTEIN PIZZA MIT RÖSTGEMÜSE

Vorbereitung:

Der Zauberstein wird in einem flachen Karton geliefert und da drin hebe ich ihn auch auf, damit keine andere Töpfe oder Gegenstände im Schrank den Stein beschädigen können.


Ich habe nicht nur den Stein, sondern auch den dazu passende Teigroller ausgesucht, womit ich direkt den Teig auf die Steinplatte ausrollen kann, was extrem praktisch ist. Mit zwei verschieden große Roller kann ich jetzt, je nach Backform, immer im Form selber ausrollen und mit dem kleinen abnehmbaren Werkzeug in der Mitte kann ich Teigränden einstechen und formen. Solche kleine Hilfsmittel liebe ich einfach, die sind durchdacht und bewähren sich im Alltag!

Vor dem ersten Gebrauch sollte der Zauberstein abgewaschen und eingefettet werden. Ich wollte dazu Kokosfett benutzen, aber der war alle. Dann habe ich mein Kokosöl genommen, was perfekt geeignet dafür ist.


























Mit dem Silikonpinsel habe ich den Stein ganz leicht eingefettet, dazu braucht es echt wenig und das Resultat war perfekt. Nichts hat angebacken! Hier siehst du das der Stein leicht glänzt. Zuviel Fett ist nicht gut. Mit der Zeit entwickelt sich ein Patina auf dem Stein und braucht es gar kein Fett mehr.



Pizzateig:  225 g Mehl (ich habe Dinkel genommen, aber eigentlich sollst du dafür griffiges Pizzamehl verwenden) // 10g Hefe// 1/2 TL Salz // 1 EL Olivenöl // 140 g lauwarmes Wasser.

Zuerst das Mehl im Mixtopf einwiegen.













Danach den Salz zufügen,


























een brokje gist (ich denke du siehst schon was damit gemeint ist)










und das Wasser noch einwiegen























oja, das Olivenöl nicht vergessen damit der Teig auch so echt olivig schmeckt! Und ich füge auch immer noch etwas Italienische Kräuter wie Oregano und Rosmarin hinzu.
























Boah, dieses Öl schimmert so herrlich grün!



















Okay, das Ganze ist kein Gemälde. Deckel druff und Teigstufe einstellen, dann 2 Minuten kneten lassen.






















Sieht nicht nach viel aus oder? Reicht aber locker, geloof me!


























Das klümpchen Teig geht in einem Schüssel mit Deckel und kann im kuschelwarmen Backofen (kurz aufgeheitzt auf 50 Grad und wieder abgestellt) eine Stunde ruhen.


























So, nun ist den Teig perfekt um weiter zu verarbeiten.


Einfach platt drücken auf dem Stein


























Dann dein Teigroller nehmen und auf dem Stein den Teig dünn ausrollen, bis in die Ecken!


























Lass dich nicht abschrecken: die dünne  Ränder werden herrlich knusprig und verbrennen nicht.


























Ich habe als Belag folgendes Zusammengestellt: ein paar Löffel Pizzatomaten aus der Dose // Oregano und Thymian nach Belieben // Salz, Peffer // ein kleiner Handvoll frische Champignons // ein paar Scheiben feine Schinken // geriebene Mozzarella //schon vorbereitetes Rostgemüse: Aubergine und Zucchini in Scheiben geschnitten und auf dem Backblech mit Knoblauch, Olivenöl und Kräuter eingepinselt, zusammen mit dem Pizza gebacken.


Nicht zuviel Tomate nehmen, sonst suppt der Teig so durch und der soll knusprig bleiben.


























Nächstes Mal nehme ich nur passierte Tomaten und noch weniger! Die Kräuter verteilen ...


























wenn du frisches Basilikum hast ist das natürlich noch besser!


























Salz, Pfeffer, Knoblauch, Thymian und Oregano habe ich genommen, aber das kannst du natürlich ganz nach deinen eigenen Geschmack abwandeln.


























Das beste beim Pizza backen finde ich das belegen: einfach das nehmen was mich anmacht und überhaupt vorhanden ist und in Spannung abwarten wie es wird! Hier die Champignons in Scheiben, natürlich frisch!

Ich hasse, hasse, hasse Champignons aus der Dose und Pizza's mit Dosenchampignons esse ich aus Prinzip nicht. Ich habe eigentlich nicht viele Prinzipien aber eins davon heißt: Champignons gehören nicht in der Dose!























Und dann kommt noch die Mozzarella, das habe ich nicht fotografiert. Vergessen. Aber ich denke mal, du weißt wie's geht! Einfach locker darüber streuen und nicht zimperlich sein! Wie das Röstgemüse vorbereitet wird habe ich auch nicht gezeigt. Naja, anderes Mal. Der Zauberstein wird immer auf dem Rost in der unterste Stufe geschoben!













Nach etwa 10 Minuten auf 220 Grad, war das hier das Resultat. ich war schon mal schwer begeistert wie schnell es ging und wie toll der Pizza aussah! Aber dein Ofen ist vielleicht etwas anders, immer selber gucken und beim Stein Ober-Unterhitze benutzen!

Das anscheiden auf dem Zauberstein ist gar kein Problem, aber ich weiß jetzt schon das bei meinem nächsten Einkauf der geniale Pizzaroller-Schneider dazu gehört!






















Die Pizzastücke lassen sich mühelos von dem Stein abnehmen. 






Wir sind zu dritt und es bleibt ein Stück übrig. 4 personen können also gut von eine Zauberstein-Pizza essen.


























Und wie su siehst klebte nichts auf dem Zauberstein, und brennte nichts an. Nachdem wir gegessen hatte und der Stein abgekühlt war, habe ich mit warmes Wasser und eine Spülbürste den Stein schnell sauber-gewischt. Genial!




Das Rostgemüse hatte ich mit absicht nicht auf dem Pizza mitgebacken, weil ich wollte das die Kruste knusprig bleibt., und das war ganz gut gelungen.

 Auf jeden Fall siehst du hier jemand in de zevende hemel! MMMMmmmmmmmmm !!!!



Er gaat toch niets boven een lekker knapperige pizza!

PS  : Richtig: knapperig ist knusprig!
PS2 : boven ist über
PS3 : jetzt hast du es, stimmt?


Kommentare:

  1. Sooooo lecker mmmmmmh! Und so toll beschrieben und mit so vielen Bildern illustriert. Das ist ech viel Arbeit.

    Du machst das Toll und ich freue mich schon auf dein erstes Buch!

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    1. haha, Mimi das Buch kommt ;) etwas Geduld noch!

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  2. mmmh also leider wohnt in meiner Nähe keine Beraterin wo ich mir das mal ansehen kann...aber anhand der Zutatenmenge würd ich sagen, der Stein ist äh etwas kleiner als ein normales Backblech...? da bräucht ich ja 3 Stück von...also wenn ich Pizzabacke, brauch ich bei meinen pubertierenden Kindern 3 Bleche...

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    1. Hallo Frau Melzer ich lese das gerade zufällig. Aus welcher Ecke kommst Du denn? Ich bin TPC Beraterin und wohne in der Nähe von Ulm. Mach auch demnächst eine Kochshow bei mir Zuhause. Wäre ja vielleicht ne Gelegeheit.

      LG
      A.D.

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  3. Hi Simone! Ja, der Stein ist etwas kleiner als ein Backblech. Du kriegst 2 einzel-Pizzen drauf die auch für pubertierende reichen wenn du Vollkorn-Kamut nimmst, weil es so gut sättigt! Ich benutze dann auch 2 Steine und wenn ich noch mehr brauche dann warte ich kurz und rolle die nächste Pizzen auf. Ein bisschen warten zwischendurch schadet nicht ;) Ich habe meine Steine ohne "demonstration" gekauft und war/bin äußert zufrieden! LG von Joan

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