Samstag, 10. Mai 2014

LOGIsch anfangen, LOGIsch bleiben: die Konsequenzen nach einem Monat.





Dreimal LOGI-essen: meine geliebte Polpette al Parmigiano mit Zucchini-Streifen statt Pasta, ein Paprika-Frittata mit Rucola und zweierlei Spargel mit Hollandaise und Putenmedaillons. Jaja, beloofd, die Rezepte folgen noch!
Sieht nicht danach aus das ich gelitten habe, oder? Nicht nur waren diese Mahlzeiten extrem lekker, sondern sie haben auch gesättigt ohne  "Papp-satt" zu machen. Dadurch fällt es mir viel leichter nach dem Mittagessen mit Energie weiter zu arbeiten.

Was ist mir bisher aufgefallen und wie geht es mir damit?

1. Ich fühle mich "leichter", bin nach dem Essen nicht Müde und trotzdem sättigt das Kohlenhydraten-reduzierte Essen viel besser wie ich gedacht hatte.

2. Weizen ist Gift für mich. Das wird immer deutlicher. Wenn ich mal an meinem "freien Tag" ein Brötchen gegessen oder ein Stückchen Kuchen probiert habe, bereute ich es sofort. Der Magen ist unangenehm aufgebläht, fühlt sich überfüllt an, auch wenn es nur wenig war. Daraus habe ich eins gelernt: es lohnt sich nicht! Ich verzichte mittlerweile gerne auf Produkte die Weizen enthalten, ich fühle mich einfach besser damit. Dazu habe ich ein sehr aufschlussreiches Buch gelesen : Die Weizenwampe. von Dr William Davis. Weizen Heute ist nicht mehr das gleiche wie Weizen früher! Es ist wirklich unglaublich zu lesen wie zerstörerisch sich dieses durchgezüchtete und manipulierte Getreide auf unsere Gesundheit auswirkt. Ja, jetzt kann ich das bestätigen.

3. Zucker kannst du dir abgewöhnen. Ich, die Süßes so mag, finde mittlerweile Kaffee mit Zucker, Kuchen, oder Schokolade unerträglich süß. Meine Ersatzquellen, die ich wirklich sehr spärlich einsetze, sind: Xucker, oder auch Sucralose und Stevia.
Wenn mir nach Süßem ist, dann liebe ich jetzt frische Erdbeeren mit etwas Zitrone und eine Prise Salz, auf Griechischer Yoghurt. Da brauche ich weder Zucker noch Ersatz!

4. Was ich aber vermisse ist definitiv selbstgebackenes Brot. Ich vermisse mehr die Konsistenz, das Knusprige der Geschmack. Das Gefühl im Bauch danach, darauf kann ich verzichten. Ich experimentiere momentan mit Lowcarb-Brotrezepte, habe aber noch keine überzeugende Lösung gefunden. Die gibt es vielleicht auch gar nicht. Aber ich bleibe hoffnungsvoll!

5. Abends habe ich wenig Appetit, das war früher ganz anders. Von Brot konnte ich immer weiter essen.  Ein bisschen Quark mit Heidelbeeren, oder ein kleiner Eiweißshake goes a long way!

5. Jetzt fangen auch die Leute in meiner Umgebung an zu bemerken das ich weniger werde. Wie schön!

6. Meine Achillesferse: Sport! Außer Dogwalking komme ich nicht weiter. Ich weiß auch noch nicht was ich da genau will. Worauf ich mich besonders freue ist meine Freibadsaison, weil ich so gerne schwimme. Ich muss nur noch den Mut finden hin zu radeln und ins (noch) kalte Wasser zu springen! Brrr ... anfangs schwer, das weiß ich, aber dann wird es schnell super-toll. Ich glaube, es ist ganz gut darüber zu schreiben das ist ein gehöriger Tritt in meinem Schweine-Hunden-Arsch.

Fazit nach 4 Wochen: JA, Lowcarb ist definitiv mein Ding. Ich fühle mich viel gesünder, habe keine Schmerzen mehr in meinem Knie, bin frischer und klarer im Kopf und insgesamt fitter.

Ich mag es, auf diese Reise auch meine persönliche Entdeckungen und neue Rezept-Entwicklungen mit ein zu beziehen. und mich dabei Zeit zu lassen. Wie immer, geht es mir gut wenn ICH so weit bin. Und ich weiß, dann kommt auch der Sport noch. Hauptsache, ich setze mich dabei nicht unter Drück, das löst bei mir immer Trotz-Reaktionen aus.

Kennt Ihr das auch? Mich interessiert es wie Ihr mit "müssen" und "sollen" umgeht. "Augen zu und durch?" "Im Pulk motiviert es sich leichter?" "Ohne Druck geht bei mir gar nichts?" Schreib doch eure Kommentare dazu mal auf!

PS. Ach, fast vergessen. Wie viel weniger ich geworden bin bisher? 6 kg (wenn meine Waage auch echt nicht spinnt, das kommt mir schon reichlich viel vor!) Bin schon bissl stolz!






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